Wie zur Hölle bekomme ich Zeug für vier Wochen in einen Rucksack, den ich tragen kann?

Kommentare: 0

Ich bin definitiv eher ein neurotischer Planer, als eine Spontan-Urlauberin und so habe ich bereits vor Wochen damit begonnen, eine Packliste zusammenzustellen. Fast vier Monate mit Rucksack auf dem Rücken setzen leichtes Gepäck voraus. Eine eher ungewohnte Ausgangssituation für mich, deren Buchbestand auf Reisen meistens schon die zehn Kilomarke knackt.

Also stöberte ich auf diversen Wanderbloggs um Tipps zu bekommen, was wirklich notwendig ist – und was man getrost zu Hause lassen kann. Besonders hilfreich waren neben den TwoScotsAbroad auch Steffi Röfke und Das Outdoorseiten.net-Forum.

Zum Anziehen

  • Wandersocken – nach diversen Blasenerfahrungen eine Investition, die sich wirklich lohnt. Relativ kostengünstige gibt es bei Decathlon.
  • Unterwäsche – auch wenn viele Bloggs nur zwei oder drei Paar mitnehmen, habe ich mich doch für sieben entschieden – für fast vier Wochen will ich da einfach etwas Hygiene haben. Bei den BHs vertraue ich auf Sport-BHs von Srizgo.
  • Wanderleggings – ich habe mich für diese drei entschieden: grau, blau, schwarz.
  • eine Jeans – damit ich nicht jede Minute wie ein unförmiges Michelin aussehe.
  • T-Shirts – sechs Stück müssen reichen, davon zwei Funktionsshirts.
  • langärmlige T-Shirts – zwei Stück für kältere Tage.
  • Fleece-Pulli – Schottland soll kalt sein. Aber mehr als einen kann ich nicht unterbringen.
  • Wanderschuhe – mein Paar habe ich seit fast zehn Jahren. Ebenfalls bei Decathlon käuflich erworben und mit der großen Hoffnung, dass es diese Wanderung noch durchhält.
  • Sneaker – ein Paar damit ich abends in ein nicht schwitziges Fußbett wechseln kann.
  • Softshelljacke – von City Mountain Passion.
  • Regenjacke

Drogerieartikel

  • Zahnpflege – Zahnpasta gibt es auch in kleineren Größen.
  • Notfallmedikamente – neben Grünlippmuschelcreme für die Füße, eine kühlende Arnikasalbe und Ausrüstung für Blasenentzündung und Erkältung.
  • Bürste und Haargummis
  • Duschbad, Shampoo und Bodylotion – von Alverde gibt es ebenfalls kleinere Packungen der günstigen Naturkosmetik.
  • Handtuch – aus Mikrofaser gibt es leichte und platzsparende Alternativen.
  • Sonnencreme – nachdem ich bereits nach 5 Minuten krebsrot bin, brauch ich selbst in Schottland dicken Sonnenschutz.
  • Blasenpflaster – die einzigen die nicht die Socken verkleben sind die von Dr. Scholl.
  • Desinfektionsspray
  • Handwaschmittel

Diverses

  • Adapter – inklusive eines Dreifachsteckers.
  • Feuerzeug
  • Wasserfeste Beutel – gibt es in verschiedenen Größen und beschützen nicht nur Elektrogeräte vor schottischem Regen.
  • Notizbuch und Stifte – für die ersten Eindrücke.
  • Tablet inkl. Ladekabel – statt eines Ebook-Readers habe ich mich für ein Tablet entschieden. Besonders praktisch um abends auch mal eine Netflix-Serie zu sehen.
  • Reiseführer – aus einem DuMont-Kunstreiseführer habe ich die wichtigsten Informationen in unseren Vis-à-Vis-Führer übertragen. Ergänzt wird durch die Komoot-Wanderkarten mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben.
  • 50+10 Wanderrucksack Aura AG 50 von Osprey.

Zurück auf dem Festland

Außerdem haben wir uns eine Reiseversicherung geleistet und diverse Buchungen analog in einem wasserfesten Beutel dabei. Ich habe Packlisten gesehen, die deutlich minimalistischer sind, aber dadurch, dass wir uns Campingequipment sparen, habe ich mir den Luxus von etwas mehr Klamotten für die Städte gegönnt. Ob diese Packentscheidungen auch wirklich sinnvoll waren, wird sich die nächsten Wochen heraus stellen.

Was ist die Summe aus 7 und 5?
Zurück